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Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu fragen wagten!

Päderastie
Bezeichnung für sexuelle Neigung Erwachsener zu Jungen, eine Sonderform der Pädophilie. Sie war im antiken Griechenland gesellschaftlich anerkannt, viele "Lustknaben" errangen hohes soziales Ansehen. Heute ist Päderastie gesetzlich verboten und wird strafrechtlich verfolgt.
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Pädophilie
Sexuelle Neigung Erwachsener zu Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts (vgl. Päderastie = "Knabenliebe"). Pädophilie gilt gesellschaftlich als pervers und ist gesetzlich verboten (Missbrauch). Pädophile Täter sind zu über 90% männlich.
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Paradoxia Sexualis
Eine Art Gewissenskonflikt, der besonders häufig bei Priestern oder anderen Personen des öffentlichen Lebens vorkommt, die gegen ihre eigentlichen sexuellen Neigungen handeln müssen. Solche Konflikte entstehen, wenn zum Beispiel Priester Abstinenz und Keuschheit predigen, während sie selbst immer wieder an die Gelüste des Fleisches denken müssen und schließlich davon völlig beherrscht werden. Oder bei Menschen, die in der Öffentlichkeit höchst moralisch gegen die Homosexualität wettern, tatsächlich aber selbst homophile Neigungen haben.
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Partnermobilität
Begriff aus der Sexualwissenschaft, wonach die meisten Menschen in ihrem Leben mehrere Sexualpartner haben. Charakteristik bzw. Ursachen können sein: ein Nacheinander von monogamen Beziehungen, der Seitensprung während einer festen Beziehung, der Sex mit Prostituierten und die klassische Promiskuität. Partnertausch und Gruppensex sind Sonderformen der Partnermobilität.
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Partner-Tausch
Vorrübergehender und kurzzeitiger Wechsel der Sexualpartner zwischen zwei Paaren für sexuelle Handlungen bis hin zum Koitus. Meist findet Partnertausch zum selben Zeitpunkt statt, d. h. zwei Paare treffen sich und die Frauen wechseln den Mann. Die sexuellen Handlungen werden oft in verschiedenen Räumen vorgenommen. Partnertausch ist oft auch eine Form von Gruppensex.
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Pedicatio
Der anale Koitus von hinten mit der Einführung des Penis in den After. Pedicatio wird sowohl bei homo- als auch bei heterosexuellen Kontakten vollzogen. Diese Praktik wurde besonders von den Griechen bevorzugt. Man nennt sie deshalb auch "Griechischer Sex".
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Peep-Show
Aus den USA stammende Form einer Sex-Show, bei der Frauen auf einer Drehscheibe ihren Körper in aufreizender Form zur Schau stellen oder Striptease zeigen.
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Penetration
Das Eindringen des Penis in die Vagina der Frau. Der kraftvolle Begriff symbolisierte ursprünglich die Überlegenheit des männlichen Gliedes, das den äußeren Schutzwall der Vagina, die Schamlippen, überwindet.
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Penis
Das männliche Geschlechtsorgan, auch "Glied" oder " Phallus" (im erigierten Zustand) genannt.
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Penisring
Auch Cockring genannt. Penisringe sind besondere Ringe aus Gummi, Kunststoff oder Metall, die als Hilfe bei Erektionsschwierigkeiten oder zur Luststeigerung dienen. Ein Penisring wird vor der Erektion über den Penis gestreift und an der Peniswurzel befestigt. Tritt nun die Erektion ein, verhindert oder verlangsamt der Penisring das Zurück- fließen des Blutes aus den Schwellkörpern im Glied. So wird dafür gesorgt, dass der Penis während des gesamten Intimverkehrs steif bleibt und nicht frühzeitig erschlafft.
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Le petit mord
Französische Bezeichnung für "Der kleine Tod" - nette Umschreibung für den Orgasmus.
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Petting
Aus den USA stammender Begriff für gegenseitiges Stimulieren (in einer heterosexuellen Beziehung) der Geschlechtsorgane mit der Hand oder dem Mund - aber ohne Koitus - bis zum Orgasmus. Vorstufe des Pettings ist das Necking.
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Pervers / Perversion
Ein von der medizinischen / gesetzlichen (nicht unbedingt gesellschaftlichen) Norm abweichendes (sexuelles) Verhalten. Den schmale Grat zwischen Normalen und Perversen hat der Schriftstellern J.D. Salinger so beschrieben: "Der Perverse hat Angst vor seinen Dämonen, während der "Normale" sich der dunklen Seite seiner Sexualität zu öffnen vermag."
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Phallus
Bezeichnung für das erigierte Glied des Mannes.
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Piercing
Neuerer Begriff für eine alte Technik, den Körper mit Schmuck zu verschönern. Dabei werden bestimmte Körperteile (z.B. Ohrläppchen) mit einer Nadel durchstochen. Das Loch dient dann dem Anbringen von Schmuck (z.B. Ohrring). Zur sexuellen Stimulierung können auch erogene Zonen (z.B. Brustwarzen) gepierct werden. Siehe auch Intim-Schmuck.
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Pornografie
Schriftliche, filmische oder bildliche Darstellung sexueller Vorgänge, die meist schamverletzend (obszön) und - im Gegensatz zur erotischen Kunst - ohne künstlerischen Wert ist und vielfach als obszön gilt. Jugendliche unter 18 Jahren sind vor Pornografie per Gesetz geschützt.
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Pornolalie
Ein vom Anthropologen Bornemann geprägter Begriff, der den Zwang umschreibt, obszöne Wörter aussprechen zu müssen - und das als Ersatzhandlung.
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Poppers
"Sex-Droge", synthetische, illegale, flüssige Droge mit sexuell stimulierender Wirkung. "Poppers" tauchte in den 70er Jahren vornehmlich in Schwulenkreisen auf, verschwand dann aber wieder. Mitte der 90er Jahre erlebte die Droge eine Renaissance, zuerst in den Schwulenkreisen Amsterdams, fand dann aber zunehmend Eingang in die Disco-Szene.
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Potenz
Sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes, Zeugungsfähigkeit des Mannes, d. h. seine Fähigkeit, den Koitus auszuüben. Verbunden damit ist die Fähigkeit des Mannes zur Erektion, ohne die kein Geschlechtsverkehr möglich ist. Bei der Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr spricht man von Impotenz.
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Präservativ
Dünne Gummihaut, die dem Penis angepasst ist. Schützt vor ungewollter Schwangerschaft, Geschlechtskrankheiten (AIDS) und Hepatitis B + C (virusbedingte, entzündliche Lebererkrankungen). Auch: Condom, Kondom, Gummi, Pariser,Verhüterlie, Überzieher ... genannt.
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Pranger
Folterwerkzeug aus dem Mittelalter, das heute in der S/M-Szene eingesetzt wird. Arme, Beine und Hals werden mit Eisenschlingen gefesselt.
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Priapismus
Dauererektion des männlichen Gliedes. Priapismus ist für den Betroffenen meist schmerzhaft. Die Schwellkörper sind mit Blut gefüllt, gleichzeitig bleibt die Fähigkeit zum Harnlassen erhalten. Der Betroffene verspürt jedoch keine Lust, da die Versteifung ohne sexuelle Erregung erfolgt.
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Promiskuität
Der Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern. Manchmal kann die Promiskuität zu einer reinen körperlichen Befriedigungssuche führen, die ohne jegliche emotionale Bindung abläuft.
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Prostitution
"Gewerbliche Körperpreisgabe". Prostituierte können Männer (z.B. Stricher) und Frauen (z.B. Callgirls, Nutten) sein. Prostitution war je nach Zeitgeist gesellschaftlich anerkannt, stillschweigend geduldet oder untersagt. Doch alle Versuche, Prostitution zu verbieten, sind in allen Zeiten gescheitert.
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Puerlismus
Die Neigung eines erwachsenen Menschen, sich wie ein Kind zu benehmen und auch so behandelt zu werden. Wird meistens von Männern praktiziert. Zum Geschlechtsverkehr ist er nur in Kinder- oder Babykleidung fähig. Oft trägt er auch Windeln oder Strampelanzüge. Siehe auch Adult-Babies.
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